Die Anpassungsfähigkeit von Cummins-Dieselgeneratoren an verschiedene Kraftstoffarten ist ein erheblicher Vorteil. Obwohl sie für Diesel optimiert sind, können bestimmte Motormodelle so konfiguriert werden, dass sie in großen Schiffsanlagen oder stationären Kraftwerken mit Schweröl (HFO) oder mit Biokraftstoffen wie Biodiesel-Blends betrieben werden, was je nach lokaler Verfügbarkeit und Preisgestaltung der Kraftstoffe Flexibilität und potenzielle Kosteneinsparungen bietet. Für eine Biodiesel-Produktionsanlage wird ein 1-MVA-Cummins-Generator so eingerichtet, dass er mit B100-Biodiesel betrieben wird, der vor Ort hergestellt wird, wodurch eine vollständig nachhaltige und geschlossene Energieversorgung entsteht. In einer Region mit gut verfügbarer Erdgasversorgung ermöglicht ein Dual-Fuel-Umrüstkit, dass ein 500-kVA-Cummins-Generator hauptsächlich mit Erdgas betrieben wird, unterstützt durch eine kleine Pilot-Einspritzung von Diesel, wodurch die Kraftstoffkosten und Emissionen deutlich reduziert werden. Eine abgelegene Inselgemeinde nutzt einen 350-kVA-Cummins-Generator, der so angepasst wurde, dass er mit lokal beschafftem und raffiniertem Kokosnussöl betrieben wird, was Energieunabhängigkeit schafft und die lokale Wirtschaft unterstützt. Bei einem großen Schiff wird die Hilfsenergie von Cummins-Generatorsätzen bereitgestellt, die das gleiche Schweröl verbrennen können wie die Hauptantriebsmotoren, wodurch die Kraftstofflogistik und -lagerung an Bord vereinfacht wird. Um die Möglichkeiten des Betriebs Ihres Cummins-Generators mit alternativen Kraftstoffen zu erkunden – einschließlich technischer Machbarkeit, erforderlicher Modifikationen sowie der damit verbundenen Investitions- und Betriebskosten – empfehlen wir Ihnen, unser Team für alternative Kraftstoffe zu kontaktieren, um eine spezialisierte Beratung und eine detaillierte Projektabschätzung zu erhalten.